2. Bundesliga Nord 1. Damen

Nach dem Abschied von Henrike Axt und Lena Vedder gibt es im Hinblick auf die kommende Drittligasaison einen weiteren schmerzhaften Abgang auf Seiten des RC Sorpesee: Amy Knight wird dem Team aus dem Sauerland nicht mehr zur Verfügung stehen. Mit der sympathischen Amerikanerin verliert das Team zudem eine ordentliche Portion an ohnehin nur sehr begrenzt vorhandener Erfahrung im Kader.

Ein typischer USA Zugang in der Bundesliga war die smarte Bielefelderin für den RCS in der abgelaufenen Saison hierbei keineswegs. Mit nunmehr zahlreichen Jahren Volleyballerfahrung unter anderem in Detmold und Bad Laer liegt der Lebensmittelpunkt von Amy Knight seit geraumer Zeit in Ostwestfalen, wodurch die Integration auch ob ihrer fließenden Deutschkenntnisse sehr vereinfach wurde. Was in der Saison aber blieb waren lange, zeit- und kräftezehrende An- und Abreisen zum Training, die die Zuspielerin mit den messerscharfen in der kommenden Spielzeit nicht mehr auf sich nehmen möchte. „Die Entscheidung ist mir extrem schwer gefallen, das größte Argument zu bleiben waren ganz sicher die Mädels, unser Team…“ fällt es Amy schwer die Entscheidung in Worte zu fassen.
Neben der sportlichen Seite, hier konnte Amy Knight speziell in der Rückrunde immer wieder wichtige Punkte, Sätze und Siege mit dem Team feiern, ist es natürlich auch die persönliche Seite, die dem Trainerteam an der Sorpe in Zukunft sehr fehlen wird. „Für ein erstes Jahr als Zuspielerin in einer ganz neu gewürfelten Mannschaft hat Amy ihre Sache gerade beim Einfinden in das Team super gemacht. Klar hätten wir uns gewünscht, dass sie den Weg weiter gegangen wäre.“, schätzt RCS Co-Trainer Linus Tepe die Entscheidung ein. So bleibt allen Beteiligten nur, Amy alles Gute zu wünschen für Ihre Zukunft, vielleicht sieht man sich ja mal wieder in Sundern zu einem der Spiele des RCS…

Lena AngriffNach dem Abschied der jungen Annahme-Außen Spielerin Henrike Axt in Richtung Auslandsstudium in den USA verliert der RC Sorpesee im Hinblick auf die kommenden Herausforderungen in der Dritten Liga eine weitere Leistungsträgerin. Stand der Abgang von Henrike Axt für alle Beteiligten schon länger fest, so trifft der zusätzliche Verlust seiner Diagonalangreiferin den RC Sorpesee kurzfristig und auf Basis starker Bewegungen auf dem Spielerinnenmarkt in der 1. Bundesliga.

Die sportlichen Wurzeln der angehenden Chemieingenieurin und langjährigen Sympathieträgerin aus Bergheim liegen beim TV Neheim, von dem Lena Vedder mit 15 Jahren zum RC Sorpesee wechselte. Auf Basis ihrer guten Grundausbildung führte ihr Weg von der Oberliga bis letztlich in die zweite Bundeliga, unterbrochen durch einen kurzen Aufenthalt in den USA und der damit verbundenen einjährigen Pause beim RCS. Eine kontinuierliche Entwicklung, die die Beteiligten am Sorpesee natürlich gerne fortgesetzt hätten. „Wir haben keine einzige Spielerin, die ihren Leistungszenit erreicht hat, da macht Lena ganz sicher keine Ausnahme!“ kommentiert ihr Ex-Co-Trainer Linus Tepe das Leistungsvermögen Vedders. Mit Stand der abgelaufenen Saison in der zweiten Bundesliga ist die RCS Diagonale neben Ex-RCSlerin Kimberly Drewniok aber bereits eine der vielversprechendsten jungen deutschen Spielerinnen auf der Diagonal und Annahme-Außen Position. Ein Umstand der natürlich auch höherklassigen Vereinen nicht verborgen blieb und sie jüngst auf den Plan rief aktiv zu werden.

Neben dem weinenden Auge und den verschlechterten sportlichen Aussichten für die kommende Saison gibt es auf Seiten des RCS aber auch zumindest ein halbes lachendes Auge. Wieder einmal hat eine in Langscheid großgewordene Spielerin den Sprung in den ausschließlichen Profibereich geschafft und hat große Chancen sich dort zu etablieren. „Mein Dankeschön geht an alle Trainer, Co-Trainer, Physiotherapeuten und allen voran die Teams in denen Lena die letzten 6 Jahre aktiv war. Ohne dieses Umfeld macht man als Spielerin gar nichts.“ schätzt RCS Trainer Julian Schallow die Situation ein. Dieses Umfeld wird hoffentlich auch in der Zukunft weiter so erfolgreich zusammenarbeiten und wünscht viel Erfolg, etwas Glück und einen langen Atem bei den kommenden sportlichen Herausforderungen – für beide Seiten…

HeimMuensterEin Feuerwerk sollte es werden, und es entwickelte sich zum Blitzgewitter im Schulzentrum Sundern. Das letzte Heimspiel der Saison hielt für Fans und Teams noch einmal alles bereit, was den Volleyballsport im Hochsauerland auszeichnet und elektrisierte alle Beobachter. Am Ende gelang den Gastgeberinnen um ihre MVP Zuspielerin Lara Drölle ein Sieg der Moral nach dem es gegen Mitte der Partie nicht ausgesehen hatte. Für den Gänsehautmoment des Abends aber sorgten erneut die RCS Fans, die sich bei ihrem Team schon vor dem Spiel mit einem Riesenbanner und BLAUERWAND-Klatschpappen für eine Vollblutleistung in der Bundesliga bedankten.
Zu Beginn des ersten Satzes zeigte sich der RCS, der zum ersten Mal in der Saison mit zwei Libera in Person von Michelle Henkies und Anna Hansknecht antrat, hellwach und legte einen atemberaubenden Start in die Partie hin. Über 5:1 und 11:4 gelang es den Gastgeberinnen sich entscheidend abzusetzen. Zahlreiche Spielerwechsel auf beiden Seiten brachten zwar etwas Besserung auf Seiten der Gäste aus dem Münsterland, die Präsens der RCS Spielerinnen war aber ungebrochen. Vanessa Vornweg und Kim Spreyer wirbelten den jungen Mittelblock des USC in dieser Phase gehörig durcheinander und erhielten immer wieder Unterstützung von Laura Kemper und der wiedergenesenen Franziska Finke. Als Amy Knight und Henrike Axt letzte Impulse von der Bank brachten war es um den ersten Satz aus USC Sicht geschehen und beim 25:19 jubelte der RCS über die 1:0 Satzführung.
Satz 2 sollte die Fortsetzung der Festspiele werden doch wie so oft gelang es den Damen vom Sorpesee nicht den Schwung des ersten Durchgangs auf die gegenüberliegende Netzseite zu transportieren. Bis zum 10:11 lief der RCS kontinuierlich einem kleinen Rückstand hinterher, konnte mit Einwechslung von Katharina Schulte-Schmale und Henrike Axt das Blatt wenden und beim 17:15 die Führung übernehmen. Münster aber konterte über ihre bärenstarken Außenspielerinnen Sarah Petrausch und Alisha Ossowski und glich zum 20:20 aus. Beide Teams gaben keinen Zentimeter Feld kampflos verloren und doch schlichen sich auf RCS Seite zu Satzende einige Unkonzentriertheiten ein. Zwei unnötige Punktverluste besiegelten das Schicksal der RCS Kombo in Satz 2 und beim 22:25 war plötzlich alles wieder offen.
Das Momentum aber wechselte mit dem Satzgewinn auf die Seite der Gäste um ihr Trainerteam. Mit druckvollen Aufschlägen nutzte der USC eine kurze Schwächephase des RCS in Satz 3 aus und zog zu Beginn des Abschnittes vorentscheidend davon. Auszeiten beim 1:6 und 5:13 verpufften. Trainer Schallow schaffte es nicht seine Schützlinge wieder auf den rechten Kurs zu bringen. Beim 7:18 war der Vorsprung des USC maximal, der RCS aber fand langsam aber sicher wieder ins Spiel. Bis zum 15:25 gelangen einige spektakuläre Aktionen, die den Fans auf der prallgefüllten Tribüne eine Idee gaben, wie der RC Sorpesee die letzten Sätze der Saison gestalten wollte.
Angeführt von einer bärenstarken Lena Vedder und angetrieben von Spielführerin Kirsten Platte nahm der RCS erneut Schwung auf. Mit der Einwechslung von Henrike Axt gelang dann letztlich auch dem Trainer noch ein Schachzug der den USC vor Probleme stellte. Mit ihrer körperlichen Präsens und starken Aufschlägen sorgte die jüngste im Quartett der Außenangreiferinnen des RCS für einen Blitzstart in Satz 4, den auch die zwei USC Auszeiten beim 1:4 und 6:14 nicht zu stoppen vermochten. Spektakuläre Abwehraktionen und ein nicht erlahmender Kampfgeist des RCS brachten die Halle zum Kochen, während beim USC die Belastung der Außenangreiferinnen ihren Tribut forderte. Der RCS entschärfte Ball um Ball und hatte gegen Ende des Satzes schlicht mehr zuzusetzen. Beim 25:19 war das Spiel wieder ausgeglichen und es hielt endgültig niemanden mehr auf den Sitzen im Schulzentrum.
Satz 5 sollte den spannungsvollen Höhepunkt des Volleyballabends bringen. Als hätte das Drehbuch sich die entscheidenden Aktionen und Bälle bewusst für die letzten 15 Minuten einer langen und intensiven Saison aufgehoben ging es voll zu Sache. Physio Anne Schmitz und Co-Trainer Linus Tepe feuerten von der Bank ihr Team unentwegt an und auf dem Feld waren die Kraftreserven im fünften Satz nach über zwei Stunden dann doch zugunsten des RC verteilt. Leonie Hoffmann und Katharina Schulte-Schmale verteilten die Last in Annahme und Angriff auf vier Schultern. Ein paar Wechseloptionen auf RCS Seite mehr und der unbändige Wille, die Saison vor Traumkulisse mit einem Sieg zu beenden taten ihr Übriges dazu. Der RCS kämpfte um jeden Ball, konnte sich beim 9:7 erstmals absetzen und hatte beim 12:9 den Sieg vor Augen. Bezeichnenderweise jetzt, im letzten Spiel der Saison, hielten die Nerven: beim 15:10 stand die Halle Kopf und feierte zwei Teams, die alles für ihre Farben in den Ring geworfen hatten.
So rieben sich nach Spielende viele hundert Zuschauer die Augen, dass die beiden Teams, die gerade eben noch für so großartigen Sport und Gänsehautstimmung gesorgt hatten, den Gang in die Dritte Liga antreten müssen. Wie ein Abstiegsduell fühlte sich die hochklassige Partie vor toller Kulisse beider Fanlager zumindest nicht an. So wird es mit Vollgas weitergehen für die Akteurinnen auf beiden Seiten, die ein Versprechen sind für eine gute Zukunft des Volleyballs.
Für den RCS aktiv: Henrike Axt, Lara Drölle, Franziska Finke, Anna Hansknecht, Michelle Henkies, Leonie Hoffmann, Laura Kemper, Amy Knight, Kirsten Platte, Katharina Schulte-Schmale, Kim Spreyer, Lena Vedder, Vanessa Vornweg, Physio Anne Schmitz, Co-Trainer Linus Tepe und Trainer Julian Schallow.

emlichheimEin Kraftakt war es, den die Fans der Blauen Wand da nach dem Spiel des RC Sorpesee gegen die Gäste aus Emlichheim zu verrichten hatten. Nach 13:10 Führung in Satz 5 und vergebenem Matchball besiegelte ein vieldiskutierter letzter Angriff über die Außenposition das Schicksal der jungen Sauerländer Truppe beim 14:16 und der 2:3 Niederlage gegen die SCU Emlichheim. Sportlich abgestiegen zeigten die Fans der Gastgeberinnen aber nach einem kurzen Schockmoment, wozu sie auch in der Stunde der sportlichen Niederlage im Stande sind. Sie fingen das Team auf, applaudierten trotz Frust für ihre Mannschaft, die kämpferisch alles in die Waagschale geworfen hatte.
Das Spiel in der wieder einmal picke packe vollen Halle des Schulzentrums Sundern begann dabei aber keineswegs nach dem Geschmack der Gastgeberinnen. Der SCU, der mit der wiedergenesenen und glänzend aufgelegten Pia Timmer einen zusätzlichen Joker auf dem Feld hatte, spielte bombensicher und in Person von Jolanta Kelner zudem extrem cleveren Volleyball. Das Tempo über die Mitte vor allem in Person von US Amerikanerin Evann Slaughter war für den RCS Mittelblock zu hoch und die Annahme hatte Probleme sich an die scharfen Aufschläge der Gäste zu gewöhnen. Zudem fanden die Angriffe der Gastgeberinnen zu selten ihr Ziel und folgerichtig bekam der RCS kein Bein auf den Boden. Beim 15:25 feierten somit zunächst die zahlreichen SCU Anhänger ihr Team und einen starken Auftaktsatz in der Ferne.
Beim Seitenwechsel aber waren die Mienen der RCS Akteurinnen schon wieder etwas klarer und spätestens zur 5:1 Führung waren auch die Gastgeberinnen vollends im Spiel angekommen. Was in den folgenden Spielminuten im Schulzentrum Sundern unter dieser Anspannung auf das Feld gezaubert wurde, verdient auch in der Nachbetrachtung noch das Prädikat außergewöhnlich. Der RCS erhöhte den Druck im Aufschlag und fand immer mehr zu seinem temporeichen und variablen Angriffsspiel. Über 15:9 setzte sich das Team entscheidend ab und bekam die starken SCU Angreiferinnen immer besser in den Griff. Als dann auch noch die Aufschlagtaktik immer besser eingehalten wurde, geriet Satz 2 zu einer Demonstration der Stärke und beim 25:9 zum deutlichsten Satzerfolg in der Bundesligageschichte des RCS. Damit aber nicht genug, transportierte man doch den Schwung des zweiten. Durchgangs kurzerhand in den dritten Satz. Bis zum 20:8 wirbelten die wie entfesselnd spielenden Gastgeberinnen die ebenfalls erbittert kämpfenden SCU Akteurinnen sehr gehörig durcheinander.
Anstatt den Satz jedoch mit viel Spannung und cleveren Punkten zu Ende zu spielen verloren die Gastgeberinnen gegen Ende des Durchgangs den Faden. Emlichheim witterte seine Chance, erhöhte den Druck und sicherte sich Punkt für Punkt. Zum Satzgewinn sollte es freilich nicht mehr reichen, bis zum 25:19 aber hatten die Gastgeberinnen vom Sorpesee aber dann doch einige Nerven gelassen, die sie für das Finale des Spiels liebend gerne gespart hätten. In Satz 4 war die Verunsicherung des RCS dann nicht mehr zu übersehen. Den Sieg vor Augen war die Leichtigkeit der Sätze 2 und 3 verloren und man haderte plötzlich mit jedem Fehler und jeder misslungenen Aktion. Ein Umstand, der sich schnell auch in Punkten auf der Anzeigetafel im Schulzentrum Sundern niederschlug. Über 11:13 und 13:18 setzte sich der SCU ab und war beim 25:18 nicht vom Satzausgleich abzubringen. Nach anderthalb Stunden Spielzeit also alles auf Null und die Entscheidung im Tie Break.
In diesem Entscheidungssatz schien zunächst der RCS die besseren Karten in der Hand zu halten. Über 5:2 setzte sich das Team auf 8:2 ab und nahm einen schönen Vorsprung mit auf den letzten Seitenwechsel des Tages. Dass das Transportieren von Vorsprüngen aber nicht zur großen Stärke der Sauerländerinnen gehört, wurde schon bis zum 9:7 aus RCS Sicht offenbar. Mit starkem Fight aber kämpfte das Team sich zurück und hatte beim 13:9 den Sieg zum Greifen nah. Die Moral der Emlichheimerinnen um ihr taktisch exzellentes Trainerteam war aber ungebrochen. Zwei unglückliche Aktionen später war das Spiel beim 13:13 wieder ausgeglichen und sah in der Folge doch den ersten Matchball für die Gastgeberinnen. Die Halle stand Kopf, keinen der Zuschauer hielt es mehr auf seinen Sitzen. Es wirkte als wolle die Kulisse den letzten Punkt herbeibrüllen. Doch trotz aller Unterstützung landeten die letzten drei Punkte in einem Spiel, dass keine Verliererinnen verdient hatte, auf dem Konto der Gäste.
Für den RCS aktiv: Henrike Axt, Lara Drölle, Anna Hansknecht, Michelle Henkies, Leonie Hoffmann, Laura Kemper, Amy Knight, Kirsten Platte, Katharina Schulte-Schmale, Kim Spreyer, Lena Vedder, Vanessa Vornweg, Scout Franziska Finke, Physio Anne Schmitz, Co-Trainer Linus Tepe und Trainer Julian Schallow.

AngabeLVWenn am kommenden Ostersamstag im Schulzentrum Sundern die Gäste vom SCU Emlichheim und der gastgebende RC Sorpesee aufeinandertreffen, ist es ein Treffen der Bundesligagenerationen. 26 Jahre Volleyball-Bundesliga. Das ist eine stolze Zeit, auf die der Gast aus der Grafschaft Bentheim zurückblicken kann. Gegen diese Zahl wirkt das zweite Jahr der VBL-Zugehörigkeit des RCS fast ein wenig mickrig. Ginge es allein nach Erfahrung im Volleyball-Oberhaus, so wäre sicherlich aus Sauerland-Sicht schon vor dem Anpfiff ein Haken an das Spiel zu machen. Der Sport aber hat auch zu Ostern ganz andere gesetzte, denn speziell im Volleyball gilt an jedem Spieltag aufs Neue: Die Wahrheit liegt auf dem Feld.
Und so treten Samstag zu einem sehr ungewohnten Sportdatum zwei Teams gegeneinander an, die fest gewillt sind, mit etwas Zählbarem in die Ostereiersuche zu starten. Der Spieltermin ist dabei dem Umstand geschuldet, dass unser Gast seine Ausnahmespielerin Spielerin Pia Timmer Anfang Januar für die Nationalmannschaft abstellen und so das Spiel umgelegt werden musste. Am Ende blieb für beide Seiten alleine der Karsamstag. Dass das Match am Osterwochenende für keinen der Protagonisten ein Selbstläufer wird, dürfte klar sein, wenngleich die Favoritenrolle beim Gast aus der Grafschaft Bentheim liegt. Dies liegt nicht nur am schon erwähnten Nachwuchstalent Timmer, sondern am Kader insgesamt. Die von Trainer Michael Lehmann klug zusammengestellte Equipe kann vor allem durch ein variables Zuspiel und gute Angriffsleistungen überzeugen.
Diese unumstrittenen Stärken möchte das RCS Team indes durch Einsatz, Kampfgeist und eine Menge an Unterstützung durch die "blaue Wand" wettmachen. Nach dem – vom Spielergebnis - enttäuschenden 1:3 in Stralsund ist die Schallow-Truppe noch mehr gewillt, die sportliche Entwicklung der gesamten Saison vor heimischem Publikum aufs Parkett zu bringen. „Wir wollen uns weiterhin so teuer wie möglich verkaufen. Das sind wir den Fans, das sind wir aber vor allem auch uns selbst wert“, gibt Co-Trainer Linus Tepe eine klare Marschroute vor und Trainer Julian Schallow ergänzt: "Es liegen noch sechs Eier im Punktenest. Die wollen wir uns sichern". Österliche Wünsche für die letzten beiden Spiele der Saison 2016/2017. Und was die Courage seiner Mannschaft für die beiden Partien angeht hält es das Trainerteam mit Torwart Titan Olli Kahn: „Eier! Wir brauchen Eier!“

stralsund1Regungslos und mit Tränen in den Augen reagierten die Spielerinnen des RC Sorpesee auf die kalte Dusche einer 1:3 Niederlage gegen den Tabellendritten aus Stralsund. Fassungslos schüttelten Fans und Team die Köpfe ob des vollkommen verschlafenen Abschlussdurchgangs im hohen Norden. Bevor aber die Trübsal sich zu sehr in den Köpfen festsetzte muss die ganze Geschichte eines über weite Strecken rassigen und spannenden Volleyballspiels zu erzählen. Denn Punkte gab es am Ende der Partie für den RCS zwar nicht, den Respekt des Publikums beider Seiten aber hatten sich die Akteurinnen vom See gesichert.
Der Start in der prall gefüllten und bestens aufgelegten Diesterweg Halle geriet für die Gäste allerdings alles andere als ideal. Beim 6:12 hatten die in dieser Phase kämpferischen aber zu verkrampften RCS Mädels Gesprächsbedarf und setzten prompt zur ersten Aufholjagd an. Beim 9:12 war der Anschluss fast hergestellt, nur um die Gastgeberinnen um ihre wiedergenesene Kapitänin Lene Scheuschner wieder ziehen zu lassen. Beim 11:19 aus RCS Sicht schien der Satz verloren aber die Moral der Mannschaft intakt. Lara Drölle und Amy Knight wechselten sich im Zuspiel ab und mit Leonie Hoffmann und Henrike Axt hatte der RCS zwei weitere Joker auf der Bank. Eine starke Aufschlagserie von Lena Vedder brachte den RCS wieder ins Spiel und beim 18:20 hatten plötzlich die Gastgeberinnen um ihren Coach André Thiel alle Hände voll zu tun. Bis zum 22:24 blieb die Chance auf den Satzgewinn erhalten, dann markierte Stralsund den entscheidenden Ball zur 1:0 Satzführung.
Im zweiten Satz dann hatten letztlich alle Akteurinnen im RCS Trikot ihre anfängliche Zurückhaltung abgelegt. Lara Drölle erhöhte das Tempo im Zuspiel und fand vor allem über die Mitte immer wieder dankbare Abnehmer für ihre Bälle. Zudem stabilisierte auch der Annahmeriegel um Libera Michelle Henkies, Kapitänin Kirsten Platte und Katharina Schulte-Schmale das Spiel deutlich. Das Plus an guter Annahme setze beim RCS Kräfte frei. Bis zum 13:10 war das Team stetig in Front, bevor starke Block- und Abwehraktionen der Gastgeberinnen das Spiel zum 14:17 aus RCS Sicht kippen ließen. Der Kampfgeist der Sauerländerinnen aber brachte sie zurück und bis zum 20:20 stand auch der zweite Satz auf des Messers Schneide. Die entscheidenden Punkte aber markierte erneut das Team der Wildcats. 25:22 und 2:0, die Vorentscheidung so schien es.
Einen kurzen Volleyballabend aber sollte es nicht geben. Unter dem frenetischen Jubel der mitgereisten RCS Anhänger löste das Team von der Sorpe für einen halben Satz die Handbremse vollends. Über 12:7 baute das Team den Vorsprung auf 15:7 aus. Eine Schwächephase zum 16:16 kostete zwar den Vorsprung aber nicht die neu gewonnene Zuversicht auch gegen Stralsund die Chancen nutzen zu können. Ein kleiner Zwischenspurt mit starken Aufschlägen von Amy Knight und dem gewohnt beherzten Einsatz von Leonie Hoffmann zum 22:20; und endlich hielten dann auch die Nerven. Der RCS ließ sich den kleinen Vorsprung nicht mehr nehmen, ein krachender Schnellangriff und eine gerissene Finte sorgten für den vielumjubelten Anschluss zum 1:2 in den Sätzen.
Zu Punkten und der großen Wende sollte es an diesem Abend freilich nicht mehr reichen. Die Mischung aus stark aufspielenden Wildcats und plötzlich wieder verkrampften RCS Mädels besiegelte die Niederlage. Auf der Tribüne man sich schnell einig, mit Ausnahme von Satz 4 ein Vollblut Leistung des RCS und einen bewundernswerten Kampfgeist in schwieriger Lage gesehen zu haben. Genau diese Einstellung soll vor heimischem Publikum dann endlich belohnt werden, mit weiteren Sätzen und Punkten.
Für den RCS aktiv: Henrike Axt, Lara Drölle, Michelle Henkies, Leonie Hoffmann, Amy Knight, Kirsten Platte, Katharina Schulte-Schmale, Kim Spreyer, Lena Vedder, Vanessa Vornweg, Physio Anne Schmitz und Taktik Fuchs Linus Tepe.

 MG 2395Die Halle stand Kopf und die Fans der blauen Wand entfachten einen kleinen Orkan als der RCS den spektakulären Punkt zum 22:18 im vierten Satz markierte. Weniger spektakulär aber deutlich effizienter markierte der Gast aus Dingden jedoch in der Folge sieben Zähler in Folge und wendete den aus Sicht der Gäste drohenden Tiebreak noch ab. Beim 3:1 hatte der Tabellenfünfte die Tabellensituation bestätigt. Und doch blieb wie schon in Oythe bei den Gastgeberinnen aus dem Sauerland ein fader Beigeschmack, hatte man sich doch über weite Strecken des Spiels selbst im Weg gestanden und nicht die Leistung gebracht zu der man ganz offensichtlich im Stande ist.

So gerieten in der wieder einmal prall gefüllten und bestens aufgelegten Halle des Schulzentrums Sundern die ersten beiden Sätze zu einer Vorstellung zum Vergessen aus Sicht der Damen vom Sorpesee. Zwar spielten die Dingdenerinnen ganz im Stile eines Spitzenteams überragenden Volleyball, der RC Sorpesee ließ aber auf der anderen Seite auch alles vermissen, was das Team im Verlaufe der mehr als schwierigen Saison ausgezeichnet hatte. Die Fehlerquote stieg unter Druck kontinuierlich an und die taktischen Vorgaben im eigenen Aufschlag und Block- Feldabwehr griffen zu Beginn überhaupt nicht. Zudem konnte RCS Trainer Julian Schallow seinem Team in der schwierigen Auftaktphase des Spiels keine Stabilität verleihen und mit keinem seiner Wechsel eine Wende zum Besseren einleiten. So sicherten sich die Gäste um ihr glänzend agierendes Trainerduo Pascall Reiß und Olaf Betting die Sätze 1 und 2 mit 25:15 und 25:19 fast ohne Gegenwehr. Alles sah nach einer Wiederholung des Hinspiels aus, in dem der RCS beim 0:3 in Dingden ebenfalls kein Bein an den Boden brachte.

Im Verlauf des dritten Satzes aber wendete sich das Blatt und die Ärmel auf Seiten der Gastgeberinnen wurden dann doch noch hochgekrempelt. Spät, aber sehr zur Freude der Zuschauer auf den Rängen entwickelte sich ein Fight mit offenem Visier. Der RCS kämpfte sich zurück in ein bereits verlorenes Spiel und punktete vor allem über die gut aufgelegten Kim Spreyer und Vanessa Vornweg im Mittelblock immer häufiger. Mit Unterstützung von der Bank durch die unbeschwert aufspielende Laura Kemper Zog der RCS vorbei und ging erstmals in der Partie in Führung. Zwar wehrte Dingden weiterhin überragend ab und jeder Ball musste mehrmals mit Vollgas angegriffen werden aber letztlich war man im Spiel angekommen. Die Tribüne bekam was sie von Spielbeginn an verdient hatte, eine kampfstarke Leistung beider Teams und mit dem Herzschlagfinale beim 23:23. Zwei Punkte später stand die Halle Kopf als Amy Knight mit einem starken Aufschlag und einer beherzten Abwehr den Satzball zum 1:2 vorbereitete.

Auch im vierten Durchgang war das Spiel ein Wechselbad der Gefühle, in dem Aktionen zum Haare raufen sich mit fantastischen Ballwechseln abwechselten. Kämpferisch aber boten beide Mannschaften weiterhin Volleyball vom Feinsten. Vorteile in der ersten Satzhälfte auf Dingdener Seite egalisierte der RCS bezeichnenderweise erneut in Person von Laura Kemper in der zweiten Satzhälfte und zog vorbei. Gerade rechtzeitig so schien es war die Abstimmung in Zuspiel und Angriff da und die Punkte 21 und 22 brachten die Gastgeberinnen dem Entscheidungssatz einen gehörigen Schritt näher. Zwei Minuten jedoch reichten, den Hoffnungen der Fans auf einen langen Volleyballabend einen Riegel vorzuschieben. Mit einem unaufgeregten Endspurt und unter willkommener Mithilfe des RCS sicherte sich Dingden Satz 4 und den 3:1 Sieg.

Was bleibt ist die Gewissheit es besser zu können als in den Sätzen 1 und 2, die Sicherheit mit der blauen Wand in Sundern eine starke Rückendeckung auch für die letzten Spiele zu haben und die Hoffnung auf bessere Volleyballabende im Kreise der RCS Anhänger.

Für den RCS aktiv: Henrike Axt, Lara Drölle, Anna Hansknecht, Michelle Henkies, Leonie Hoffmann, Laura Kemper, Amy Knight, Kirsten Platte, Katharina Schulte-Schmale, Kim Spreyer, Lena Vedder, Vanessa Vornweg, Scout Franziska Finke, Physio Anne Schmitz und Taktik Trainer Linus Tepe.

 MG 2197 MG 2073 MG 2127

tribueneWieder einmal bot der Spielplan dem Team des RC Sorpesee eine kleine Verschnaufpause. Nicht, dass die ohnehin topfitten Mädels unseres Teams dies nötig hatten. Doch nach dem 120-Minütigen Spiel in Oythe am vorvergangenen Wochenende kam die Pause irgendwie doch ganz gut. Denn nun heißt es in den nächsten fünf Wochen: Gas geben auf der Zielgeraden. Noch vier Partien stehen für den RCS auf dem Plan. Zeit, den Turbo einzuschalten. Da braucht man jedes Körnchen körperliche und mentale Fitness.
Eine leichte mentale Fitnesskur brachte dabei auch die Erinnerung an den (nur) einen Punkt, den unser Team in Vechta beim 2:3 gegen den VfL Oythe einfuhr. Dennoch soll der Schwung aus dem packende Fight in Vechta mit in die Partie gegen den SV BW Dingden am kommenden Samstag (Anpfiff: 19.00 Uhr, Schulzentrum Sundern) eingehen.
Die Ausgangslage scheint dabei für einen klaren Spielausgang zu sprechen. Dingden belegt einen sicheren fünften Platz in der 2. Volleyball-Bundesliga. Die RCS-Equipe kämpft noch um die notwendigen Punkte für den Klassenerhalt. Doch nicht nur die tabellarische Ausgangslage spricht dafür, dass sich die Schallow-Truppe ganz lang strecken muss, um gegen die blau-weißen aus dem Münsterland Punkte für die Tabelle einheimsen zu können. Auch die letzten direkten Aufeinandertreffen beider Teams sprechen zugunsten des Gegners aus dem Westmünsterland. Hier gingen die Spielerinnen um das Trainerduo Reiß/Betting je als Sieger vom Feld.
Dieser Knoten indes soll im Heimspiel am Samstag – auch mit Unterstützung der „blauen Wand“ – durchgeschlagen werden. Das Team um Kapitänin Kirsten Platte hat dafür in den beiden letzten Wochen hart trainiert, um die wenigen Schwächen des Gegners doch ausnutzen zu können. "Hier wird es insbesondere darum gehen, eine clevere Angriffsstrategie zu entwickeln, um die abwehrstarken Münsterländer überwinden zu können", weiß Co-Trainer Tepe zu Protokoll zu geben. Dies allein wird sicherlich nicht ausreichen. Doch weitere Bausteine zum möglichen Erfolgen werden hier nicht verraten..

RCS HeimspielSoeben hatte ein letzter Blockpunkt der überragenden Oyther Regisseurin Paulina Brys den finalen Punkt zum 13:15 aus Sicht des RCS in Satz 5 markiert, schon entlud sich auf Seiten der Gäste aus dem Sauerland der Frust über einen Spielausgang, den man sich anders erhofft, erfightet und am Ende doch nicht bekommen hatte. Ein Wimpernschlag trennte die beiden Teams, die sich nach einem packenden Fight unter dem Netz die Hände schüttelten. Spielverlauf, Niveau und auch Brisanz der Partie waren nicht zu vergleichen mit den bisherigen Auftritten der Sauerländerinnen gegen das etablierte Top Team aus Vechta und doch brachte MVP Lena Vedder mit Tränen in den Augen die Stimmungslage des Gästeteams um Kapitänin Kirsten Platte auf den Punkt: „Das ist doch Scheiße!“ Recht hatte sie was die Niederlage anging und doch war ganz und gar nicht alles so schlecht was der RC Sorpesee unter den frenetischen Anfeuerungsrufen seiner Anhänger auf das Feld brachte.
Schon im ersten Satz zeigte das Gästeteam, dass auch den individuell überlegenen und immer wieder mit ihrer großen Erfahrung punktenden Oytherinnen mit unbändigem Kampfgeist und der nötigen Aggressivität in Aufschlag und Annahme beizukommen war. Eine glänzend aufgelegte Henrike Axt und Kirsten Platte wirbelten über Außen und die von ihrer Fingerverletzung immer besser regenerierte Lena Vedder war über die Diagonale ein Punktegarant. Beim 12:8 hatte der RCS eine kleine Lücke gerissen, nur um aber beim 12:11 den Vorteil wieder aus der Hand gegeben zu haben. Das Spiel wogte hin und her, bis beim 19:19 VfL Trainerin Danuta Brinkmann mit Moana Behrens und Paulina Brys zwei Joker aus dem Hut zauberte. Vor allem die erfahrene Regisseurin und Kapitänin der Oytherinnen brachte den Gastgeberinnen zusätzliche Ruhe und den entscheidenden Tick Spieltempo. Bis zum 23:23 blieb die Partie offen, dann sicherte Oythe mit zwei Punkten in Serie den Auftaktdurchgang.
Der Auftakt zu Satz 2 brachte auf Seiten des RCS eine unangenehme Überraschung. Bei der Umstellung der Angriffsreihen verschrieb sich Trainer Schallow und stellte die Mannschaft in einer gelinde gesagt ungewohnten Formation auf das Feld. „Ich kontrollier das besser mal, wirst wohl alt!“ erntete Schallow den augenzwinkernden Kommentar seines Co-Trainers im Ausblick auf die kommenden Sätze. Was aber in den folgenden Minuten auf dem Feld geschah, nötigte auch den volleyballkundigen VfL Fans in der Halle Antonianum im Nachgang höchsten Respekt ab. Das junge Team löste die unfreiwillige Taktikaufgabe. Lena Vedder übernahm souverän Annahmeaufgaben und mit 20% mehr Konzentration bei jedem waren plötzlich die entscheidenden Zähler auf Seiten der Gäste. Über 11:8 und 19:16 kam die Mannschaft um den immer aufmerksamer spielenden Mittelblock Kim Spreyer, Vanessa Vornweg und Franziska Finke vollends im Spiel an. Über Außen wechselten sich in dieser Phase Katharina Schulte-Schmale und Leonie Hoffmann äußerst erfolgreich ab und servierten RCS Regisseurin Lara Drölle durchweg gute Annahmen. 25:22 und der 1:1 Satzausgleich waren nach fast einer Stunde Spielzeit der Lohn der Mühen.
Satz 3 in nun wieder veränderter Formation brachte den RC Sorpesee zunächst in große Schwierigkeiten. Oythe war angestachelt und wirbelte den Mittelblock der Gäste in der ersten Satzhälfte ordentlich durcheinander. Die Gastgeberinnen punkteten nach Belieben und über 12:8 zog der VfL unter nimmermüder Gegenwehr der Sorpesee Abwehr bis auf 20:15 davon. Eine letzte Auszeit der Gäste sollte die Wende bringen und plötzlich war sie da die Chance. Amy Knight brachte ihr Team mit vier Aufschlägen zurück in Schlagdistanz und als Leonie Hoffmann es ihr eine Rotation später gleichtat stand die Halle beim 22:22 Kopf. Oythe schlug zurück und hatte beim 24:22 zwei Satzbälle. Der Glaube an die eigene Stärke aber war zurück in den Köpfen der RCS Spielerinnen und so war es eine Koproduktion von starken Aufschlägen einer Kim Spreyer und einer famosen Block- Feldabwehrleistung, die den RCS beim 26:24 jubeln ließ.
Wer nun aber glaubte, dass Stabilität in das Spiel der Gäste kommen würde, der sah sich getäuscht. Ein kapitaler Fehlstart brachte Oythe mit 7:1 in Front und sorgte für eine hochemotionale Aussprache auf RCS Seite. Beim 7:8 hatte allen voran eine starke Aufschlagserie von Lena Vedder den RCS wieder ins Spiel gebracht. Der Annahmeriegel um Libera Michelle Henkies fand sich erneut und bis zum 14:14 blieb es ein Kopf an Kopf Rennen. Die Oyther Trainerin Danuta Brinkmann vertraute ihrer Stammformation, beim RCS kamen mit Franziska Finke, Amy Knight und Katharina Schulte-Schmale immer wieder neue Kräfte ins Spiel, um den gut aufgelegten Gastgeberinnen Aufgaben zu stellen. Eine Schwächephase in der Mitte des Satzes jedoch kostete den RCS den Anschluss, der auch nach den taktischen Umstellungen beim 18:22 nicht mehr ganz herzustellen war. Mit 25:21 glich Oythe in den Sätzen aus, es sollte der deutlichste Satz in einem faszinierenden Volleyballspiel bleiben.
Der Tiebreak brachte den bestens aufgelegten Fans beider Lager den spannungsgeladenen Höhepunkt der Partie. Fantastische Aktionen auf beiden Seiten, bedingungsloser Einsatz um jeden Ball. Beim 8:10 aus RCS Sicht schien Oythe auf der Siegerseite. Zwei Minuten später beim 11:10 hatte der RCS erfolgreich zurückgeschlagen und verlor doch für einen kleinen Moment die Spannung. Vier Punkte in Folge brachten den VfL beim 14:11 auf die Siegerstraße und doch war das Spiel noch nicht aus. Zwei Ballwechsel später stand es 13:14 aus RCS Sicht und die Abwehr sicherte eine weitere Punktchance für die Gäste. Den letzten Punkt aber markierte Oythe und feierte beim 3:2 einen stark herausgespielten Heimsieg, bei dem es allerdings alles andere als im Schongang zuging.
Die mitgereiste Fankolonie des RC Sorpesee war sich nach dem Spiel sehr schnell einig was zu tun war. Sie feierte ihr Team und versuchte die eine oder andere Träne der Spielerinnen direkt zu trocknen. Auf seine Fans kann sich der RCS also auch in der spannenden Schlussphase der Liga verlassen und weiter alles in die Waagschale werfen.
Für den RCS aktiv: Henrike Axt, Lara Drölle, Franziska Finke, Anna Hansknecht, Michelle Henkies, Leonie Hoffmann, Amy Knight, Kirsten Platte, Katharina Schalte-Schmale, Kim Spreyer, Lena Vedder, Vanessa Vornweg, Scout Laura Kemper und Taktikfuchs Linus Tepe.

Block2Wenn die Volleyballerinnen des RC Sorpesee am kommenden Sonntag zum Vizemeister des Vorjahres, dem VfL Oythe nach Vechta reisen und dort nach dem spielfreien Wochenende um Bälle und Punkte kämpfen ist die Favoritenrolle im Team wieder einmal schnell gefunden. „Na ja, als Tabellenvorletzter hat man auch nicht so viele Teams gegen die man Favorit sein kann!“ berichtet Leonie Hoffmann, die nach einer Grippe wieder ins Mannschaftstraining einsteigen konnte vor dem wichtigen Auswärtsspiel. Die höchst unterschiedlichen Platzierungen in der Tabelle sind dann auch schnell erklärt, betrachtet man den Blitzstart der Oytherinnen um ihre erfahrene Trainerin Danuta Brinkmann in dieser Saison. Sechs Siege vom Start weg, 17 Punkte aus dem ersten Saisonviertel; zum Vergleich beim RC Sorpesee waren es im gleichen Zeitraum ganze 0. Ebenso deutlich wie der Startunterschied auch das Hinspiel, kassierte das Team von der Sorpe gegen die Niedersachsen doch beim 0:3 im Schulzentrum die höchste Niederlage der Saison. „Wir sind aber jetzt schon nen ganz anderes Team!“ weiß Zuspielerin Amy Knight, was umso erstaunlicher ist, da es sich augenscheinlich um die gleichen Spielerinnen auf RCS Seite handelt, die im ersten Drittel der Saison den Gegnern nicht gewachsen waren. Am Sonntag werden die Karten also neu gemischt und da zählt das Team vom See wieder einmal auf die Unterstützung seiner Anhänger auch in der Ferne. Um die Anreise zu erleichtern hat der RC Sorpesee vorgesorgt und einen Reisebus organisiert. Abfahrt ist am 12.03.2017 um 11 Uhr an der Freien Schule am See (Ringstraße 51, 59846 Sundern/Langscheid). Anmeldungen nimmt der RCS unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! entgegen. Der Unkostenbeitrag für die Fahrt beträgt wie immer 15€.

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